Inhalt

Beratung und Hilfe im Asylverfahren

Personen, die in Ihrem Heimatstaat wegen ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder ihrer politischen Anschauung verfolgt werden, können in Deutschland Asyl beantragen.

Der Asylantrag kann bei der Ausländerbehörde der Stadt Troisdorf gestellt werden. Von dort wird der Asylbewerber an die zuständige Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Beim Bundesamt wird nach Anhörung des Asylbewerbers über das Asylgesuch entschieden.

Während des Asylverfahrens erhält der Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung. Diese ist zeitlich befristet und auf einen räumlichen Geltungsbereich (für die Stadt Troisdorf Regierungsbezirk Köln) beschränkt. Die Aufenthaltsgestattung berechtigt nicht zum Grenzübertritt.
Unter bestimmten Voraussetzungen hat der Asylbewerber Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Die Aufenthaltsgestattung erlischt kraft Gesetzes mit rechtskräftigem Abschluss des Asylverfahrens.

Wird der Ausländer als Asylberechtigter anerkannt oder wird ihm die Flüchtlingseigenschaft (§ 60 Abs. 1 AufenthG) zuerkannt, so wird ihm ein Reiseausweis für Flüchtlinge ausgestellt und eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Nach Ablauf von drei Jahren erhält der Asylberechtigte ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, wenn die Gründe für sein Asyl weiterhin vorliegen

Alle weiteren Informationen lesen Sie unter dem Stichwort Asylverfahren.

Beantragung

Die Beantragung muss schriftlich erfolgen. Sie können sie persönlich vornehmen oder jemanden durch eine Vollmacht beauftragen.



Unterlagen

Alle Dokumente, die die Identität des Antragstellers nachweisen (soweit vorhanden)






Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Troisdorf

30.3 - Ausländerangelegenheiten / Einbürgerungen

Überspringen: Tabelle der Ansprechpartner

Mitarbeiter Kontakt Büro
Herr P. van de Water

E-Mail senden ...

Tel. 02241/900-395

Fax 02241/900-8030
Rathaus, Kölner Straße 176 Symbol Stadtplandienst
Zimmer 260

zum Anfang der Tabelle