Gertrud-Koch-Gesamtschule:

Start des zweiten Bauabschnitts

Bürgermeister Alexander Biber betont: „Mit diesem Bauabschnitt gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft der Schullandschaft in Troisdorf. Wir schaffen eine moderne Lernumgebung, die kreative Entfaltung und Begegnung fördert, nicht nur für die Schüler*innen, sondern auch für die gesamte Stadtgemeinschaft."

Der zweite Bauabschnitt umfasst verschiedene Bauteile mit unterschiedlichen Funktionen:

  • Ein eingeschossiger Verbindungsbau, der an bestehende Gebäudeteile anschließt und im Bereich der Mensa und Aula zweigeschossig ausgebildet wird.
  • Das Solitärgebäude, das bis auf das Tragwerk zurückgebaut und umfassend saniert wird.
  • Ein multifunktionaler Veranstaltungsbereich, bestehend aus Mensa und Aula, die durch eine mobile Trennwand verbunden werden können, um eine flexible Nutzung für schulische und öffentliche Veranstaltungen zu ermöglichen.
  • Räume für Fachunterricht wie Musik, Kunst, Technik und textiles Gestalten.
  • Ein Ganztagsbereich zur Förderung und Betreuung der Schüler*innen.
  • Eine der beiden Stadtteilbibliotheken Troisdorfs, die im Erdgeschoss des Solitärs untergebracht sein wird.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung: Die Mensa, Aula und Bibliothek können dank eines separaten Zugangs auch außerhalb der Schulzeiten von der Stadtteilgemeinschaft genutzt werden, was die Vernetzung von Schule und Stadtgesellschaft stärkt und die Bedeutung des Gebäudes als zentrale Bildungs- und Begegnungsstätte unterstreicht.

In Bezug auf die Bauweise und Nachhaltigkeitsaspekte setzt die Stadt Troisdorf auch im zweiten Bauabschnitt auf:

  • Massivbauweise mit tragenden Außenwänden aus Stahlbeton sowie auf den Baustoff Holz in Elementbauweise beim Solitärgebäude
  • Begrünte Dächer zur Verbesserung des Stadtklimas.
  • Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mensa und Aula zur klimafreundlichen Deckung eines Teils des Energiebedarfs.
  • Flexible Nutzungskonzepte durch eine durchdachte Raumstruktur für moderne Lern- und Veranstaltungsräume.

Parallel zur Umsetzung des zweiten Bauabschnitts wird die Qualitätssicherung der bereits fertiggestellten Bauteile fortgesetzt.

Ein Wasserschaden im Neubauteil A wurde entdeckt, der auf eine fehlerhafte Bauausführung zurückzuführen ist. Die Stadt geht davon aus, dass der Mangel an dem Neubau auf Kosten des Verursachers zu beseitigen ist und führt mit diesem Ziel die Gespräche mit dem beauftragten Planungs- und Bauüberwachungsbüro.

Dank der schnellen Reaktion der Schule sowie des Gebäudemanagements der Stadt Troisdorf konnten mögliche Beeinträchtigungen für die Schüler*innen, die Lehrenden und andere Beschäftigte des Schulbetriebes von Anfang an minimiert werden. Raumluftmessungen eines unabhängigen Sachverständigenbüros haben zudem bestätigt, dass zu keiner Zeit eine gesundheitliche Gefährdung bestand. 

Bereits jetzt konnten alternative Unterrichtsräume innerhalb der Schule organisiert werden, so dass der Schulbetrieb ohne größere Einschränkungen fortgesetzt werden kann. Für die Zeit nach den Sommerferien wird zudem eine komfortable Übergangslösung in Form von Containerklassen vorbereitet. 

Um den Schulalltag möglichst wenig zu beeinträchtigen, sollen die Sanierungsmaßnahmen vorrangig in den Schulferien durchgeführt werden. Nach aktuellen Planungen wird die Fertigstellung der Arbeiten bis April 2026 angestrebt. 

Die Stadt Troisdorf bedauert die Umstände und setzt alles daran, den Neubau der Gertrud-Koch-Gesamtschule schnellstmöglich wieder uneingeschränkt nutzbar zu machen.

Ein besonderer Dank gilt der gesamten Schul-„Familie“ für ihre Flexibilität und ihr Verständnis.

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