Der „Vasco Translator“ kann helfen, Gespräche effizienter und erfolgreicher zu gestalten, sofern diese bislang durch eine vorhandene Sprachbarriere unterbrochen oder behindert worden sind. Die Handhabung ist einfach und intuitiv: Sprache auswählen, sprechen und das Gerät übersetzt in Echtzeit als Tonaufnahme und als Text. Mit einer Foto-Funktion können Texte abfotografiert und übersetzt werden. Sogar eine Sprachlern-Funktion bietet das Gerät an.
Fatbardha Dobra, Case-Managerin beim KIM, spricht fünf Sprachen. Das Gerät sei trotzdem eine große Hilfe, erzählt sie und ergänzt: „Es gibt sensible Themen, bei denen ehrenamtliche Sprachmittler*innen als Übersetzer*innen nicht hinzugezogen werden können.“ Zudem hätte dies immer einen zeitlichen Vorlauf benötigt und nicht alle Sprachen abgedeckt, so ihre Kollegin Frederike Kedaj weiter. „Gerade bei einer komplexen Bedarfslage ist das Gerät eine große Unterstützung“, sagt Dobra. Als Case-Mangagerinnen unterstützten sie im Integrationsprozess und bieten aufgrund ihres Unterstützungsnetzwerkes Hilfe aus einer Hand. „Eine reibungslose Kommunikation ist dabei essenziell.“ In der Vergangenheit hätten die Gesprächspartner*innen oft mit Hilfe ihres Smartphones kommuniziert. Der „Vasco Translator“ ist nun eine zuverlässige und datenschutzkonforme Alternative zu Google und Co.

Das kompakte Gerät funktioniert auch offline und verfügt über eine lange Akkulaufzeit. Der Sprachübersetzer unterstützt 82 gesprochene Sprachen und Dialekte. Bei der reinen Textübersetzung sind es 108, während bei der Übersetzung von fotografierten Dokumenten sogar 112 Sprachen zur Verfügung stehen.
Die Mitarbeitenden im Rathaus, die diese Unterstützung nutzen möchten, können sich die Geräte kurzfristig oder für längere Zeiträume ausleihen. So können Sprachbarrieren in der gesamten Stadtverwaltung abgebaut werden und eine flüssigere Kommunikation und Hilfestellung ist möglich.