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Abbruchgenehmigung

Um einen Abbruch handelt es sich immer dann, wenn eine bauliche Anlage oder Einrichtung vollständig entfernt wird. Bedenkt man, dass hiermit regelmäßig größere Gefahren verbunden sind als mit der Errichtung von baulichen Anlagen, so ist nachvollziehbar, warum auch der Abbruch grundsätzlich baugenehmigungspflichtig ist.

Sofern Ihrerseits ein Abbruch beabsichtigt ist, benötigen Sie die Abbruchgenehmigung des Bauordnungsamts schon bevor mit der Ausführung der Maßnahme begonnen wird.

Bitte beherzigen Sie, dass genehmigungsbedürftige Abbrucharbeiten nicht in Selbst- oder Nachbarschaftshilfe ausgeführt werden dürfen. Infolgedessen sind einem Antrag auf Erteilung einer Abbruchgenehmigung nicht nur eine Beschreibung der wesentlichen Konstruktion und Kubatur des Gebäudes sowie des Abbruchvorgangs (unter Angabe der Sicherheitsvorkehrungen) beizufügen, sondern ist auch der mit dem Abbruch beauftragte Unternehmer zu benennen. Das Bauordnungsamt legt höchsten Wert auf die Eignung des von Ihnen benannten Unternehmers, der über eine mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Abbruchs baulicher Anlagen verfügen muss.

Eine Abbruchgenehmigung wird nicht benötigt, wenn schon die Errichtung oder Änderung der baulichen Anlage oder Einrichtung genehmigungsfrei war. Daneben ist keine Erlaubnis erforderlich für den Abbruch und die Beseitigung von

  • genehmigungsfreien Anlagen nach § 66 BauO NRW,
  • Gebäuden bis zu 300 m³ umbauten Raum,
  • ortsfesten Behältern,
  • luftgetragenen Überdachungen,
  • Mauern und Einfriedungen,
  • Schwimmbecken,
  • Regalen
  • Stellplätzen für Kraftfahrzeuge,
  • Lager- und Abstellplätzen,
  • Fahrradabstellplätzen,
  • Camping- und Wochenendplätzen,
  • Werbeanlagen.

Die Freistellung von der Genehmigungspflicht entbindet allerdings nicht von der Pflicht, die in Bezug auf einen Abbruch in der Landesbauordnung, in Vorschriften auf der Grundlage der Landesbauordnung oder in anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften vorgegebenen Anforderungen einzuhalten.

Abbrucharbeiten an einem Baudenkmal sind stets nur mit vorheriger Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Troisdorf zulässig.
Hinsichtlich des Abbruchs von Industrieanlagen, nicht gewerblich genutzten Gebäuden über 3.000 m³ und bei Brandschäden benötigen Sie gleichfalls eine vorherige abfallrechtliche Erlaubnis durch die Untere Abfallwirtschaftsbehörde des Rhein-Sieg-Kreises.

Beachten Sie bitte zudem die Verpflichtung zur Getrennthaltung für alle anfallenden Abfälle. Es versteht sich von selbst, dass auch der Bauschutt ordnungsgemäß zu entsorgen ist.

Beantragung

Die Abbruchgenehmigung ist schriftlich zu beantragen. Bitte benutzen Sie dazu das unten bereit gestellte Formular. Die weiteren erforderlichen Bauvorlagen können Sie den Erläuterungen des Antragformulars entnehmen oder bei der Bauberatung des Bauordnungsamtes erfragen.

Formulare zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Vordrucke sind im PDF-Format bereitgestellt. Sie können in der Regel am Bildschirm ausgefüllt werden. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in unserer Hilfe.
Bei Bedarf drucken Sie bitte die (ausgefüllten) Formulare aus und senden sie unterschrieben an die jeweils angegebene Adresse.


45.1

45.1, Stadthalle

45.2

45.3 Instrumental

Ehrenamt, 50.2

Weihnachtsmarkt

Winterwald