Inhalt

Sprengstoff in der Wahner Heide:

Kampfmitteluntersuchung wurde in der Altenrather Tongrube fündig

Kennzeichnung der Wege in der Wahner Heide Troisdorf.Bild vergrößern

Im Rahmen der Errichtung von Koppelzäunen in der Wahner Heide, im Bereich der Altenrather Tongrube, wurden Teilflächen von insgesamt rund 12.000 Quadratmetern auf eine mögliche Kampfmittelbelastung untersucht. Hierzu kam der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf nach Troisdorf.

Bei dieser Überprüfung entlang der neuen Zauntrassen wurden diverse gefährliche Kampfmittel und Munitionsteile geborgen und unschädlich gemacht. Dies hat bestätigt, dass in der gesamten Wahner Heide noch weiterhin Kampfmittel im Boden vorhanden sind. Regelmäßig werden solche Funde gemacht und gemeldet, da Kampfmittel auch immer wieder an der Oberfläche auftauchen. Eine Gefahr besteht also, wie dies auf den Warnschildern in der Wahner Heide deutlich ausgewiesen ist, weiterhin.

Besucher der Wahner Heide werden daher nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, die Wahner Heide nur auf den gekennzeichneten Wegen zu betreten und keinesfalls verdächtige (Metall-)Gegenstände anzufassen. Alle abgesuchten und freigegebenen Wege sind durch Holzpfähle mit einer roten Farbmarkierung gekennzeichnet (siehe Foto). Außerhalb dieser Wege besteht ein absolutes Betretungsverbot. Zusätzlich stehen an allen Zugängen in der Wahner Heider entsprechende Hinweisschilder mit einer Karte aller freigegebenen Wege und zusätzlichen Informationen.

Johannes Schmitz

Pressemeldung 406 vom 29.08.2018 - Pressestelle der Stadt Troisdorf