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Mehrgenrationenhaus Troisdorf soll 10.000 Euro mehr aus Düsseldorf bekommen

Bürgermeister Jablonski dankt der Landtagsabgeordneten Gebauer

Sozialamtsleiterin Ulrike Hanke, die stellv. Leiterin des Mehrgenerationenhauses Heike Käpper, die Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski im MehrgenerationenhausBild vergrößern

Die Troisdorfer Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer und der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski freuen sich mit dem Team des Mehrgenerationenhauses Troisdorf. Für das Mehrgenerationenhaus sind in diesem Jahr von Seiten des Landes 10.000 Euro mehr vorgesehen.

„Ich habe kürzlich die Zusagen von unserer Fraktionsspitze und die Schreiben an Staatskanzlei und Ministerium erhalten. Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass die Arbeit mit geflüchteten Frauen und Kindern im Troisdorfer Mehrgenerationenhaus stärker unterstützt werden soll“, so die Landtagsabgeordnete Gebauer bei einem Besuch vor Ort.

Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski und Gebauer informierten sich über die Arbeit mit geflüchteten Frauen. Bürgermeister Jablonski erinnerte an die Anfänge der Einrichtung 1971 und zeigte sich zufrieden über den Weg, den das Angebot für Migranten seit mehr als 45 Jahren in Troisdorf genommen hat.

Die stellvertretende Leiterin Heike Käpper erläuterte, für welche Aufgaben das Geld gebraucht wird: „Viele der geflüchteten Frauen, die unsere Sprachkurse besuchen, haben Kinder, die während der Unterrichtsstunden betreut werden. Bisher waren Praktikanten hier im Einsatz. Hier wollen wir eine Verstetigung und Sicherung der Betreuung mit Honorarkräften erreichen.“ Das ist eine der Aufgaben, für die die zusätzlichen Mittel benötigt werden.

Katharina Gebauer hatte sich bei den Haushaltsplanberatungen dafür stark gemacht, dass für die Unterstützung des Angebots für geflüchtete Frauen und Kinder im Mehrgenerationenhaus mehr Geld bereitgestellt wird. In der Begründung heißt es: „Eine Förderung der Einrichtung wäre … ein positiver regionaler Impuls insbesondere mit Blick auf die Unterstützung der Integrationsarbeit für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung.“

Das hat die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP überzeugt, so dass das Mehrgenerationenhaus 2018 Jahr mehr Geld erhalten soll. Die Staatskanzlei und das zuständige Integrationsministerium haben ein Schreiben erhalten, zusätzliche 10.000 Euro im Haushaltsvollzug dem Troisdorfer Mehrgenerationenhaus für die Arbeit mit geflüchteten Frauen zukommen zu lassen.

Bettina Plugge
Pressesprecherin

Pressemeldung 080 vom 20.02.2018
Pressestelle der Stadt Troisdorf