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Bäume, Stauden, Bänke – was der Frühling in der Fußgängerzone bringt

Wer von der Alten Poststraße durch die Fußgängerzone am Fischerplatz an der Galerie Troisdorf vorbei in Richtung Polizeistation geht, stellt fest, dass hier neue Bänke installiert und die Beete zwischen den Betoneinfassungen umfassend bepflanzt worden sind. ZiTi sprach mit Axel Witte. Er ist Bauleiter der Fichter Garten- und Landschaftsbau GmbH. Das im thüringischen Magdala beheimatete Unternehmen ist im 1., 2. und 3. Bauabschnitt für die „Möblierung“ der neuen Fußgängerzone mit Bänken, Beet-Einfassungen, Pflanzen und Bäumen zuständig und wickelt dabei in Troisdorf ein Auftragsvolumen von 230.000 Euro ab.

Bauleiter Witte: „Im 1. Bauabschnitt vom Fischerplatz aus in Richtung Polizeiwache haben wir in einem großen Beet 16 Kupfer-Felsenbirnen gepflanzt.“ Botaniker kennen diese Pflanzen als Amelanchier Lamarckii. Die Kupfer-Felsenbirne trägt ihren Namen, weil ihre Blätter anfangs bronze- oder kupferfarben sind. Die Art kommt ursprünglich aus Nordamerika. Sie blüht weiß und trägt wohlschmeckende Früchte. Ihre Blüten dienen als Bienenweide. In den Baumbeeten und zwischen den Kuper-Felsenbirnen sind 2303 Stück Stauden gesetzt worden. Darunter finden sich silberblättriges Vergissmeinicht, Brandkraut und Lampenputzergras.

„Im April und Mai können sich die Besucher der Fußgängerzone über das erste Grün freuen“, verspricht Axel Witte. Seit November sind seine Landschaftsgärtner bereits in der City aktiv. Augenfällig sind hier die alleeartig gesetzten zehn Bäume im fertiggestellten zweiten Bauabschnitt an der Kölner Straße zwischen Coccinella sowie Kreissparkasse und Stadttor. Es sind schmalblättrige Eschen. Im nächsten Schritt soll hier vor Peek & Cloppenburg ein markanter ZiTi-Baum gesetzt werden. Das entsprechende Beet ist bereits angelegt und wartet auf eine fünf bis sechs Meter hohe mehrstämmige Tokio-Kirsche (Prunus Yedonensis).

Am Fischerplatz und an der Galerie Troisdorf sind auch die neuen Bänke bereits zu sehen, die es bald auch an anderen Stellen in der Troisdorfer Innenstadt geben wird. Unterkonstruktion und Lehnen bestehen aus feuerverzinktem und pulverbeschichtetem Stahl, die Planken aus witterungsfester Douglasie. Die Einfassungen, auf denen diese Bänke angebracht sind, bestehen aus Sichtbeton der höchsten Güteklasse 4, der unter anderen sehr wenig Poren hat und anthrazit durchgefärbt ist. Dies dient der langfristigen Farbbeständigkeit. Die Firma Gödde-Beton hat diese Elemente nach Architektenvorgabe gefertigt. Axel Witte, Bauleiter der Firma Fichter: Im Bereich der Polizeiwache und Kölner Straße haben wir Anfang 2016 weitere Betoneinfassungen und Bänke aufgestelllt.

„Im April und Mai werden die Neuanpflanzungen ihr erstes Grün zeigen. Dann werden die im ersten und zweiten Bauabschnitt erreichten Verbesserungen des Stadtbildes augenfälliger denn je sein“, so Co-Dezernent Claus Chrispeels von der Stadt Troisdorf. Die Fichter Garten- und Landschaftsbau GmbH beschäftigt 34 gewerbliche Mitarbeiter. Sie ist bundesweit aktiv und hat unter anderem Wegeflächen, Treppenanlagen und Pflanzung im Rheinauhafen im Umfeld der Kölner Kranhäuser erstellt. Für ihre hochqualitative landschaftsgärtnerische Pflege im Ausstellungsbereich Packhof auf der Bundesgartenschau in Brandenburg ist das Unternehmen mit einer „großen Goldmedaille“ ausgezeichnet worden.

ZiTi kürzt den Projektnamen „Zukunfts-Initiative Troisdorf-Innenstadt“ ab. Flankiert werden die Maßnahmen zu Umbau und Neugestaltung der Fußgängerzone durch die ZiTi-Kampagne. Sie wirbt für ein neues Bewusstsein für das Troisdorfer Zentrum und seine Stärken. Sie informiert die Öffentlichkeit zudem über den Verlauf der Baumaßnahmen. Mehr dazu im Internet unter www.troisdorf.city/ZiTi.

Bettina Plugge
Pressesprecherin

Pressemeldung 070 vom 16.02.2016
Pressestelle der Stadt Troisdorf