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Sieglarer See


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  •  Sieglarer See aus der Vogelperspektive 

Der Sieglarer See südlich von Sieglar entstand bei Erdarbeiten im Rahmen des Baus der A 59 Anfang der 70er Jahre. Er ist ungefähr 670 Meter lang und 260 Meter breit und liegt im Naturschutz- und FFH(Flora-Fauna-Habitat)-Gebiet Siegaue und Siegmündung.

Schwimmen und Baden sind daher verboten!

Falls nicht gerade Hochwasser ist und die nahe gelegene Sieg über die Ufer getreten ist, kann der „schönste See Troisdorfs“ auf idyllischen Wegen umrundet werden. Neben steil abfallenden Ufern gibt es am Sieglarer See auch einige Flächen, die zum Verweilen einladen (Vorsicht vor Entendreck).

In der Mitte des Sees befinden sich zwei Inseln. Auf den Inseln haben sich Brutkolonien des Graureihers und des Kormorans etabliert. Durch den aggressiven Kot sterben die Bäume auf den Inseln ab. Zudem nutzen Graugänse die geschützten Uferbereiche des Sees zum Nisten.

Der See ist von kleinen Wäldchen und Sträuchern umgeben, in denen im Frühjahr Vogelarten wie Sumpf- und Weidenmeisen, Sumpf-Rohrsänger und Rohrammer brüten.

Besucher des Sieglarer Sees finden am Ende der Meindorfer Allee eine Parkmöglichkeit.

Der Angelsportverein Sieglar e.V. nutzt den Sieglarer See als Vereinsgewässer und verfügt über die Sondernutzungserlaubnis zum Fischen im See.

Bei hohen Wasserständen ist der See über eine kleine Rinne mit der Sieg verbunden, so dass manche Fischarten den See als Winterrefugium nutzen können.