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Troisdorf im Gesunde Städte-Netzwerk

„Gesundheit ist mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Sie ist vielmehr ein Zustand umfassenden körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens.
Eine gesunde Stadt ist nicht unbedingt eine Stadt, die ein bestimmtes gesundheitliches Niveau erreicht hat. Sie ist vielmehr eine Stadt, die Gesundheit zu ihrem Anliegen macht und zu verbessern sucht.”
Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Logo Gesunde Städte Netzwerk Troisdorf

In der Gesunden Stadt stehen Gesundheit - körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden - im Mittelpunkt aller Entscheidungen.

Mitgliedschaft im Netzwerk

Die Stadt Troisdorf ist die Herausforderung aktiv angegangen und seit 2012 Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk. Das Gesunde Städte Netzwerk ist akkreditiertes Mitglied des europäischen Gesunden Städte Netzwerks der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Mit dem Beitritt zum Gesunde Städte-Netzwerk befürwortet die Stadt Troisdorf die Gesunde Städte-Konzeption und erklärt sie sich mit den Zielen der Ottawa-Charta einverstanden.

Ziele des Gesunde Städte-Netzwerks

Ottawa-Charta

Ausgehend von der Ottawa-Charta (1986) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entstand durch eine internationale Initiative das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Dem Netzwerk gehören heute circa 70 Mitgliedskommunen an. Es ist ein langfristiges, internationales Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung auf die politische Tagesordnung in die europäischen Städte zu bringen. Dadurch soll eine Lobby für öffentliche Gesundheit in Kommunen geschaffen werden, um einen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Menschen zu leisten.

9-Punkte-Programm

Die Netzwerkaktivitäten des Gesunde Städte-Netzwerks zielen auf die von der WHO formulierten Prinzipien zur Gesundheitsförderung und die politische Unterstützung des sogenannten 9-Punkte-Programms. Gesundheitsförderung zielt dabei auf einen Prozess, allen Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung über ihre eigene Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.

Ziele der Mitgliedskommunen

Zu den Zielen der Mitgliedskommunen gehört es daher, Gesundheitsförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Dieses Ziel soll in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens, der Arbeitsgebiete Umwelt, Wohnen, Stadtentwicklung, mit Initiativen, Vereinen und Selbsthilfegruppen verfolgt werden. Ein wichtiges Prinzip dieser Arbeit ist die Vernetzung unterschiedlicher Gruppen, Institutionen und Vereine miteinander, um den Transfer von Impulsen und Erfahrungen anzustoßen und zu erleichtern.

Mit ihrem Beitritt zum Gesunde Städte-Netzwerk entwickelt die Stadt eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik. Sie errichtet entsprechende kooperative Infrastrukturen, schafft die Rahmenbedingungen für Bürgerbeteiligung und entwickelt Koordinierungs- und Unterstützungsstrukturen. Gesundheitsfördernde Inhalte sollen bei öffentlichen Planungen und Entscheidungen in Troisdorf berücksichtigt werden.